Sport, Sport, Yoga?

In meiner Freizeit mache ich jetzt immer wieder und vermehrt Sport, also so wie vor der OP.
Zum Einen befreit es mich, zum Anderen gibt es mir auch Sicherheit, ob alles noch in Ordnung ist. Bei Belastung und körperlicher Anstrengung verengen sich ja die Arterien, der Puls und der Blutdruck steigt, das Herz schlägt schneller. Wenn ich also ohne Beschwerden Sport machen kann, dann ist auch mit dem Herz und meinem Stent alles in Ordnung. Quasi ein Frühwarnsystem.

Da mir meine Ärzte aber den Rat gaben, den Puls nicht zu weit in die Höhe zu treiben, also nicht über ca. 160 Schläge pro Minute, vermeide ich jetzt beim Laufen den Endspurt und konzentriere mich mehr auf längere Strecken (bei langsamerer Geschwindigkeit). Mal schauen, wann ich die 10km ohne hohen Puls schaffe !
Und natürlich beschäftigt mich Yoga. Das soll ja für Herz und Seele gut sein.
Auch vor meinem Stent habe ich – insbesondere wegen meinen Hals- und Nackenbeschwerden – des Öfteren Yoga-Übungen gemacht. Da gibt es einen guten Youtube-Channel von Maddy Morrison.Natürlich ist es etwas Anderes, wenn man einen richtigen Yoga-Kurs mit Trainer macht. Bei Power-Yoga etc. wäre ich sofort dabei, aber wenn es um Meditation und Ommmmmm geht, war das bisher zu weit weg für mich. Zu esoterisch.   Aber in der jetzigen Situation will ich mich mal damit beschäftigen, zumal auch viele Freunde und Bekannte mir dazu geraten haben.

Dennoch bleibt vor jedem Gang zum Sport auch nach ca. 10 Wochen nach dem Eingriff ein mulmiges Angstgefühl, ob alles gut geht und keine angina pectoris auftritt.

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