Leidensgenosse

Heute war ich mit einem Arbeitskollegen zum Kaffee verabredet, damit er mir seine Geschichte erzählt und wir uns austauschen. Denn wie ich gehört hatte, hat der Kollege auch kürzlich ein Stent bekommen.

Es ist aber nicht nur ein Stent – nein, 8 !

Ähnlich wie bei mir, hatte mein Kollege immer wieder Probleme mit der Luft, insbesondere bei körperlichen Anstrengungen. Beim Hausarzt hat er das abklären lassen (mittels Belastungs-EKG) und wurde dann (wie ich) in das Krankenhaus in Siegburg geschickt.
Dort hat man dann mehrere verkalkte Arterien der Herzkranzgefäße gefunden und ihm 5 Stents gesetzt. In einer späteren OP dann 3 weitere Stents. Oha !

Meinem Kollegen geht es mittlerweile wieder sehr gut, er ist viel leistungsfähiger geworden und genießt das Leben (mit den Stents). Aber auch bei ihm hat insbesondere in den ersten Wochen und Monaten die Psyche gelitten und er hat sich ständig einen Kopf gemacht.

Diese Zeiten sind aber jetzt, nach 6 Monaten vorbei. Das lässt hoffen !

3 Antworten auf „Leidensgenosse“

  1. Ja so war es und der Arzt m Krankenhaus meinte, das Maximum von eingesetzten Stents bei Ihm liegt bei 19 Stents in einem Herzen. Bei trat auch die Komplikation auf, das die Stents in der LAD bei der 2 OP sich nach 2 Tagen wieder zugesetzt hatte, weil das Medikament nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hatte. Daher waren 2 weitere Stents in der LAD erforderlich.
    Also insgesamt bin ich sehr froh an einer Bypass OP vorbei gekommen zu sein und das die Stents in der Kombination mit den Medikamenten so eine gute Wirkung gezeigt haben. Hoffe nur die Stents bleiben alle offen, dann kann ich glaube ich noch ein schönes Alter erreichen!! Danke Dirk für den sehr informativen Bericht! Mach Dir nicht so viele Sorgen und Gedanken.

  2. Hallo Dirk,
    Dein Blog ist wirklich sehr interessant, jetzt bin ich selbst betroffen. Auch bei mir fing es vor 14 Tagen am Arbeitsplatz an, (stechen in der Brust, Angstzustände) verschwand dann nach 15 Minuten wieder. Kam noch mal in geringer Dosis gegen Abend des gleichen Abends und am frühen Morgen danach. Dann dachte ich, es wäre vorbei. Am Samstag ging es dann in aller Frühe nach Antalya. Und am Montag ging es dann los, die Abstände wurden immer kürzer, besonders am Samstag. Als es kurz vor der Landung in Nürnberg alle 10 Minuten auftrat, habe sofort nach dem Aussteigen noch lange vor dem Kofferband die 112 abgesetzt. Jetzt liege ich mit einem Stand in Nürnberg im Krankenhaus. Viele Grüße Peter

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