Beim Hausarzt

1,5 Wochen später saß ich bei meiner Hausärztin, die ich super finde. Sie hört zu, erklärt gut, beantwortet alle Fragen (habe ich ständig) und plant vorausschauend.

Ich habe dann von meinen Symptomen berichtet, wurde abgehört, und ich habe ein Belastungs-EKG gemacht. Dabei bekommt man die üblichen Pfropfen an Brust und Hände geklebt und muss dann stufenweise Fahrrad fahren: 50 Watt, 100 Watt, 150 Watt, … jeweils immer 2 Minuten. Minütlich wird dann noch von einem/einer ArzthelferIN der Blutdruck gemessen.

Während des Fahrradfahrens hatte ich keinerlei Schmerzen oder Engegefühl in der Brust, aber bei 150 Watt meinte die Ärztin, dass ich aufhören solle, sie sieht schon etwas.

 

In der Tat zeigten sich sogenannte ST-Senkungen  mit deszendierendem Verlauf.  Hier wird das ganze gut erklärt.

Meine Ärztin meinte, ich solle das beim Kardiologen abklären, also einen Termin machen. Ich war zunächst geschockt und fragte ob es ernstliche Bedenken gäbe, da ich doch nächste Woche mit der Familie in den Sommerurlaub nach Gran Canaria fliegen wollte.

Da ich ja nicht mit einem unguten und besorgtem Gefühl in den Urlaub wollte, haben meine Ärztin und ich uns dazu entschieden Nägel mit Köpfen zu machen: Tasche packen und direkt ins Krankenhaus um das abzuklären und im Bedarfsfall gleich zu reparieren.

 

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